Deutsches Werkzeugmuseum (Seite 2)

Eisenerzeugung im Bauernrennfeuer bis zum ersten industriellen Lichtbogen-Schmelzofen für Stahl von 1906, eingesetzt bei den Richard-Lindenberg Stahlwerken in Remscheid, veranschaulicht das Museum diesen Themenbereich auf vielfältige Weise. Die in anderen Museen allgegenwärtigen Schilder „Bitte nicht berühren“ sucht man hier vergeblich. Im Gegenteil: Immer wieder lädt der Hinweis „Bitte ausprobieren“ große und kleine Besucher ein, sich selbst im Umgang mit Werkzeug zu versuchen.

Zahlreiche Exponate aus dem deutschen Raum dokumentieren die Geschichte anderer Zentren der europäischen Werkzeugindustrie, so des süddeutschen Raums und der Region um Schmalkalden in Thüringen. Das heutige Deutsche Werkzeugmuseum präsentiert sich in einem ästhetisch konzipierten Gebäudekomplex, für den das städtische Hochbauamt und die Architekten York Edelhoff und Friedhelm Reska, Remscheid, verantwortlich zeichnen.

Die neue fachliche Konzeption wurde durch den Direktor des Museums, den Historiker Dr. Urs Justus Diederichs, und den damaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter, den Diplom­ Geologen Justus Mannchenl zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und Experten aus der Werkzeugindustrie erarbeitet. Dabei ist insbesondere die Rolle des Fachverbands Werkzeugindustrie e.V. (FWI) mit Geschäftsführer Rainer Langelüddecke hervorzuheben.

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