Sonderaustellungen

Unser Haus können Sie ruhig öfter besuchen, denn neben der Dauerausstellung und unseren diversen Veranstaltungen bieten wir Ihnen regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen an. Zwei- bis viermal im Jahr greifen wir ein Thema auf und stellen dazu passende Exponate, Texte und Abbildungen zusammen. Wichtig ist, es hat immer mit Werkzeug zu tun.

Die Bandbreite ist groß und reicht von künstlerischen bis zu technischen sowie von historischen bis zu modernen Themen. Dabei stehen natürlich die Originalobjekte im Vordergrund und werden durch Fotos und Texte ergänzt und erläutert. Wie es sich für unser Museum gehört, gibt es fast immer etwas auszuprobieren.

Nachfolgend finden Sie die aktuelle Sonderausstellung und eine Chronik der Sonderausstellungen bis 2016 mit jeweils einer Kurzbeschreibung.

08.10.2021 – 15.05.2022

Beitel – scharf & geschlagen

Holzbearbeitungswerkzeuge mit Herkunftsnachweis

11.12.2020 – 08.08.2021

(K)Ein Kinderspiel…
Früh übt sich, wer ein Meister werden will!

15.11.2019 – 01.11.2020

FLOTT

Bohrmaschinen der Extraklasse

Die Entwicklung des Bohrens und der Bohrmaschinen am Beispiel der Firma Flott und seiner 165jährigen Geschichte dargestellt. Originalmaschinen vom Regulateur aus der Zeit um 1900 bis zur heutigen computergesteuerten Maschine für Bohrdurchmesser von bis zu 40 mm zeigen die Entwicklungsschritte auf. Weiterhin geht es um besondere Erfindungen, die Handbohrwinden, die Werbung oder das Schleifen.

07.06.2019 – 27.10.2019

Arbeit ist das Salz des Lebens!

Die Ausstellung war Bestandteil des Themenjahres „Ganz viel Arbeit“ der Bergischen Museen

Arbeit ist das Salz des Lebens – ist das auch für alle so? Finden alle ihre Erfüllung in der Arbeit oder ist es vielmehr ausschließlich ein „Broterwerb“? Welche Berufe erlauben ein großes Maß an Selbstbestimmung und Kreativität und welche sind so gefährlich, dass das Leben dabei ständig bedroht ist oder Langzeitschäden zu erwarten sind. Weitere Aspekte sind die Veränderung der Arbeitsbedingungen (Sicherheit, Arbeitszeit) und des Arbeitskampfes, besonders am Beispiel der Feilenhaueraufstände Remscheids dargestellt. Ein weiteres Stichwort ist die „work-life-balance“ – was wurde in der Freizeit gemacht und wie hat sich das verändert?

16.11.2018 – 19.05.2019

Ans Licht geholt …

Fotografisch-künstlerische Blicke auf verborgene Schätze des Museums

Zwei hervorragende Fotografen (Frauke Fuck, Dr. Heinz-E. Boden) haben sich tagelang in unser Magazin eingeschlossen und die unterschiedlichsten Werkzeuge fotografiert. Dabei haben sie mit Licht, Hintergründen, besonderen Blickwinkeln oder Detailansichten gespielt, wodurch hervorragende und künstlerische Foto entstanden. Gerade die künstlerische Darstellung der harten Werkzeuge lässt eine besondere Spannung entstehen. In vielen Fällen geht die Abstraktion soweit, dass der Betrachter die Werkzeuge und deren Funktion nicht mehr erkennen kann. Aus diesem Grund haben wir die Fotos mit den Originalen durch farbige Bänder miteinander verbunden.

29.06.2018 – 04.11.2018

Werkzeuge ganz fein und elegant

Historische Musterbücher und Kataloge

Heutzutage werden Werkzeuge wie andere Waren häufig über das Internet verkauft. Anfragen von Kunden können innerhalb von Sekunden beantwortet werden und der Ort, das Land oder der Kontinent spielen dabei keine Rolle.

Das war früher ein wenig anders. Die Hersteller und die Händler mussten häufig lange Reisen auf sich nehmen und Ihre Waren entweder per Musterkoffer, Katalog oder Musterbuch anbieten. Wir zeigen die Herstellung, die Druckereien sowie die ganze Bandbreite dieser außergewöhnlichen Exponate - von sachlich informativ bis ästhetisch ansprechend.



26.11.2017 – 10.06.2018

Den Bergischen ins Gesicht geschaut, Part 2

Persönlichkeiten der bergischen Industrie
Fotografiert von Zbigniew Pluszynski

Portraits von weiteren herausragenden Persönlichkeiten aus dem Bergischen Land präsentieren wir in dieser zweiten Auflage der Sonderausstellung. Sie findet nicht ohne Grund im Deutschen Werkzeugmuseum statt. Hier schließt sich der Kreis, da der Fokus auf Persönlichkeiten aus der Wirtschaft liegt, die mit der Werkzeugherstellung oder dem -handel verbunden sind. Über die Portraits hinaus stellen wir das Portfolio der einzelnen Firmen und deren Geschichte dar. Die markanten Portraits hat Zbigniew Pluszynski alle hier im Museum fotografiert, der in Bytom/Polen geboren ist, in Düsseldorf Fotografie studiert hat und seit den 90er Jahren als freiberuflicher Fotograf arbeitet.

13.07.2017 – 05.11.2017

Ganz schön ausgefeilt!

Schlag auf Schlag entsteht die Feile
Geschichte, Aufschwung und Niedergang, Herstellung und Handel

Remscheid und Feilen sind untrennbar miteinander verbunden! Schon früh war die Feilenherstellung ein zentraler Punkt der Werkzeugherstellung in Remscheid. Die Rohlinge wurden in den Wasserhämmern geschmiedet und dann entstand Hieb für Hieb die Feile. Zuerst in reiner Handarbeit, später mit Maschinen, die über Transmissionen angetrieben wurden. In der Ausstellung stellen wir die unzählbaren und unterschiedlichsten Typen, den Herstellungsprozess, den Handel und die Arbeitsweise in der ehemals letzten lokal produzierenden Fabrik, Ernst Ehlis Remscheid Schlepenpohl, vor. Der Original Messestand aus den 1960er Jahren als auch außergewöhnliche Exponate sind zu sehen.

06.04.2017 – 02.07.2017

WerkzeugKunst

Der besondere Blickwinkel der Künstlerin Justine Bocian auf Werkzeuge

Werkzeuge und Kunst oder Werkzeuge aus der Sicht eines Künstlers oder Werkzeuge in der Kunst .... wir haben es WerkzeugKunst genannt. In der Ausstellung können Sie die Blickwinkel der Künstlerin Justine Bocian nachvollziehen. Außergewöhnliche, neue und spannende Darstellung von Dingen, die so alltäglich sind und hier auf ein anderes Niveau gehoben werden. Sie werden Freude daran haben - sehr geehrte Damen und Herren! Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. Ein Teil der gezeigten Kunstwerke sind in dem gleichnamigen Kalender für das Jahr 2017 veröffentlicht.

06.11.2016 – 26.03.2017

Den Bergischen ins Gesicht geschaut

Persönlichkeiten der bergischen Industrie
Fotografiert von Zbigniew Pluszynski

Portraits von herausragenden Persönlichkeiten aus dem Bergischen Land präsentieren wir in dieser Sonderausstellung. Sie findet nicht ohne Grund im Deutschen Werkzeugmuseum statt. Hier schließt sich der Kreis, da der Fokus auf Persönlichkeiten aus der Wirtschaft liegt, die mit der Werkzeugherstellung oder dem -handel verbunden sind. Über die Portraits hinaus stellen wir das Portfolio der einzelnen Firmen und deren Geschichte dar. Die markanten Portraits hat Zbigniew Pluszynski alle hier im Museum fotografiert, der in Bytom/Polen geboren ist, in Düsseldorf Fotografie studiert hat und seit den 90er Jahren als freiberuflicher Fotograf arbeitet.

24.06.2016 – 30.10.2016

Jetzt geht’s rund!

Dampfmaschinen – klein, aber fein.
Modelle, Eigenbauten, Lokomobile.

Nicht jeder kann eine große Dampfmaschine mit einem Schwungrad von annähernd vier Metern Durchmesser, wie wir sie bei uns im Deutschen Werkzeugmuseum stehen haben, sein Eigen nennen. Die einfache aber perfekte Technik fasziniert aber trotzdem ganz viele Menschen, so dass sie sich kleine Kopien davon zulegen. Fast jeder Junge hatte eine Modelldampfmaschine, zumeist aus Blech von einem renommierten Hersteller. In der Ausstellung finden Sie die edleren Ausführungen, zumeist Handarbeiten - Meisterwerke der Feinmechanik.

05.02.2016 – 05.06.2016

Neue Perspektiven

Neue Blickwinkel auf das Deutsche Werkzeugmuseum
Nicht nur eine Fotoausstellung von Thomas E. Wunsch

Der Fotograf Thomas E. Wunsch zeigt in dieser Sonderausstellung seinen Blick auf das Deutsche Werkzeugmuseum. Gerade seine außerordentlichen Blickwinkel lassen Werkzeuge und Maschinen zu grafischen Elementen werden. Durch extreme Nahaufnahmen oder das Verschieben der Schärfeebenen werden die Objekte so stark verfremdet, dass ein sofortiges Erkennen nicht möglich ist. Dabei spielt der Fotograf mit Farben und Formen sowie Architekturelementen und grafischen Abstraktionen und erzielt damit eine außergewöhnliche, abwechslungsreiche und fesselnde Spannung.